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Eine Schule für Alle.

Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim

21. Juni 2016

Wir freuen uns, dass sich das Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim an unserer Video-Workshop-Reihe "Inside Inklusion" beteiligt hat. Punktgenau zur Verleihung des "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule", mit dem das Gymnasium am 22. Juni 2016 ausgezeichnet wird, sind die beiden etwa 7-minütigen Videos fertig geworden. Darin haben sich die vier Teilnehmer*innen Kaan, Lisa, Aidan und Elena mit den Themen Unterschiede, Normalität, Vielfalt und Inklusion beschäftigt. Und dazu ihr Umfeld befragt: im ersten Teil Schülerinnen und Schüler an ihrer Schule und im zweiten Teil Menschen in Pulheim:

 

Teil 1: Nachgefragt am Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim

 

Teil 2: Nachgefragt #2 in Pulheim: Was ist Inklusion?

 

Es ist das erste Mal, dass der Jakob Muth-Preis an ein Gymnasium vergeben wird. Die Schule hat sich vor drei Jahren entschieden Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufzunehmen und zieldifferent zu unterrichten. In zwei internationalen Willkommensklassen werden geflüchtete Kinder unterrichtet.

 

"Begünstigt wird das inklusive Lernen durch eine ausgeprägte Kultur der individuellen Förderung und die Angebote im gebundenen Ganztag. Auch durch die internationalen Willkommensklassen ist Vielfalt im Schulleben verankert", heißt es in der Pressemitteilung der Bertelsmann Stiftung, die gemeinsam mit der Bundesbehindertenbeauftragten und der Deutschen UNESCO-Kommission seit 2009 den Jakob Muth-Preis auslobt.

 

Das ausgezeichnete Gymnasium hat sich nicht nur als eine der ersten Schulen dieser Schulform auf den Weg zur Inklusion gemacht, sondern ist auch Projektschule des "Netzwerkes Hochbegabtenförderung in NRW". Und entkräftet so den häufig erhobenen Vorwurf, Inklusion sei Gleichmacherei, überfordere die Schwachen und unterfordere die Leistungsstarken. Die Schule zeigt vielmehr, dass sonderpädagogische und Hochbegabtenförderung zwei Seiten der gleichen Medaille sind: einer guten Pädagogik, die die Bedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler im Blick hat.

 

Wir danken der Bertelsmann Stiftung für die Unterstützung des Workshops.

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